Hat Webdesign Zukunft? Warum Websites auch im KI-Zeitalter relevant bleiben

von Manuela Strehober | 29.07.2026 | PLANUNG, Empfohlen

Sind Websites und Webdesigner durch KI bald überflüssig? Eine realistische Einordnung dazu, was sich verändert, was bleibt und warum Strategie wichtiger wird als Technik.

Deine Themen in diesem Artikel: Divi Theme | KI | Strategie | WordPress

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste vorab | Ja, Webdesign hat Zukunft! Der Beruf verändert sich jedoch deutlich. KI, Baukästen und Templates übernehmen immer mehr technische Aufgaben. Dadurch wird die Umsetzung einfacher, nicht aber die Planung einer guten Website. Websites bleiben auch künftig ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Sie sind der Ort, an dem Informationen, Vertrauen und Angebote dauerhaft sichtbar sind. Die Rolle von Webdesignern entwickelt sich weiter: Weg von der reinen Umsetzung, hin zu Beratung, Struktur und strategischer Begleitung. Für Selbstständige sind WordPress und Divi auch in Zukunft eine sehr gute Kombination, wenn die Website verständlich aufgebaut, gut gepflegt und langfristig weiterentwickelt werden soll.

Brauchen Unternehmen in Zukunft überhaupt noch eine Website? Und lohnt es sich noch, als Webdesigner zu arbeiten – zum Beispiel mit WordPress und Divi? Diese Fragen begegnen mir inzwischen regelmäßig: in Gesprächen mit Selbstständigen, in meinen VHS-Kursen, in Website-Projekten und auch im Austausch mit anderen Webdesignern.

Die Verunsicherung ist nachvollziehbar. Baukästen erstellen ansprechende Seiten, Templates liefern fertige Strukturen und KI schreibt Texte, erzeugt Bilder oder schlägt komplette Layouts vor. Gleichzeitig informieren sich Menschen auf Social Media oder lassen sich Fragen direkt von einer KI beantworten.

Trotzdem sehe ich keinen Grund, Websites oder den Beruf des Webdesigners abzuschreiben. Es verändert sich allerdings, wofür wir gebraucht werden.

Die technische Erstellung einer Website wird leichter. Die Anforderungen an eine gute Website werden höher.

Heute reicht es nicht, einige Seiten sauber zu gestalten. Eine Website muss verständlich sein, Vertrauen schaffen, auf mobilen Geräten funktionieren, gefunden werden und langfristig pflegbar bleiben. Genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.

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In vielen Diskussionen entsteht der Eindruck, als müsste sich entscheiden, ob künftig Menschen oder KI Websites erstellen. Ich glaube, diese Frage greift zu kurz. Entscheidend ist für mich nicht, wer die Technik bedient. Entscheidend ist, wer die richtigen Fragen stellt, Zusammenhänge erkennt und daraus gute Entscheidungen für eine Website ableitet. Genau darüber möchte ich in diesem Artikel sprechen.

1. Warum wir heute überhaupt fragen, ob Webdesign noch Zukunft hat

Noch vor einigen Jahren war für viele Unternehmen klar: Wer professionell auftreten möchte, braucht eine Website. Die Frage war eher, wer sie gestaltet und mit welchem System sie umgesetzt wird.

Heute gibt es deutlich mehr Möglichkeiten. Eine einfache Website lässt sich mit einem Baukastensystem selbst erstellen. Templates liefern komplette Seitenaufbauten. No-Code-Werkzeuge ermöglichen Umsetzungen ohne klassische Programmierung. KI-Systeme unterstützen bei Texten, Bildern und ersten Strukturen.

Viele dieser Werkzeuge sind gut geworden. Gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen senken sie die Einstiegshürde. Nicht jedes Projekt braucht eine individuell programmierte Lösung und nicht jede Website muss ein großes Budget verschlingen.

Auch ich arbeite mit einem visuellen Builder (Divi Theme), weil sich damit vieles effizient umsetzen lässt. Trotzdem entsteht eine gute Website nicht automatisch dadurch, dass die Technik leicht zu bedienen ist.

Ein Werkzeug kann eine Startseite erzeugen. Es kennt aber nicht die Geschichte hinter einem Angebot. Es kann eine Überschrift formulieren, weiß jedoch nicht sicher, welche Aussage für die Zielgruppe glaubwürdig ist. Es kann einen Button einsetzen, versteht aber nicht automatisch, welcher nächste Schritt an dieser Stelle sinnvoll ist.

Eine Website zu bauen ist einfacher geworden. Zu entscheiden, was diese Website leisten soll, bleibt anspruchsvoll.

Warum viele Websites ähnlich aussehen

Templates und Baukästen führen dazu, dass sich Websites stärker angleichen. Wir kennen die typischen Muster: oben die Navigation, darunter ein großes Bild mit Überschrift und Button, anschließend Leistungsbereiche, ein Über-mich-Abschnitt, Kundenstimmen und ein weiterer Handlungsaufruf.

Diese Ähnlichkeit ist nicht grundsätzlich schlecht. Menschen bringen Erwartungen aus anderen Websites mit. Vertraute Muster helfen ihnen, Navigationen, Buttons und Inhalte schneller zu verstehen. Die Nielsen Norman Group weist seit Jahren darauf hin, dass Konsistenz und bekannte Standards die Bedienbarkeit verbessern können. (⁠nngroup.com)

Schwierig wird es, wenn ein fertiges Muster ungeprüft übernommen wird. Dann sehen Websites nicht nur ähnlich aus, sondern sagen oft auch Ähnliches. Austauschbare Bilder, allgemeine Überschriften und vorgefertigte Textbausteine führen zu Auftritten, die ordentlich wirken, aber wenig über das konkrete Unternehmen erzählen.

Das sehe ich häufig, wenn jemand mit einem fast fertigen Template in ein Mentoring kommt. Technisch ist schon vieles vorhanden. Trotzdem bleibt unklar, welche Leistung im Mittelpunkt steht und für wen das Angebot gedacht ist. Dann braucht es nicht zuerst ein anderes Template. Es braucht Klarheit.

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Bewährte Gestaltungsmuster und eine individuelle Website schließen sich nicht aus. Die Navigation darf vertraut sein. Haltung, Sprache und inhaltliche Gewichtung sollten zum Unternehmen passen.

#keepitsiMple bedeutet hier nicht, jede Website auf dasselbe Grundgerüst zu reduzieren. Es bedeutet, bewährte Lösungen bewusst zu nutzen und an den richtigen Stellen eigene Schwerpunkte zu setzen.

2. Warum Unternehmen weiterhin eine eigene Website brauchen

Auch wenn sich die Nutzung des Internets verändert, bleibt die eigene Website für die meisten Unternehmen sinnvoll. Nicht als Pflichtprogramm, sondern weil sie Aufgaben übernimmt, die Instagram, LinkedIn und andere Plattformen nur eingeschränkt erfüllen können.

Eine Website ist ein digitaler Ort, den ein Unternehmen weitgehend selbst kontrolliert. Inhalte lassen sich dauerhaft ordnen, überarbeiten und miteinander verbinden. Leistungen können ausführlich erklärt, häufige Fragen beantwortet und Erfahrungen sichtbar gemacht werden.

Auf Social Media gelten andere Bedingungen. Dort entscheidet ein Algorithmus mit darüber, wer einen Beitrag sieht und wie lange er sichtbar bleibt. Funktionen verändern sich, Reichweiten schwanken und Plattformen können für die eigene Zielgruppe an Bedeutung verlieren.

Social Media und Website haben deshalb unterschiedliche Aufgaben. Social Media kann Aufmerksamkeit schaffen, Einblicke geben und Gespräche ermöglichen. Die Website ist der Ort, an dem Informationen zusammenlaufen und vertieft werden können.

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Was macht eine gute Website aus? So arbeitet deine Website für dein Business. Eine gute Website ist weit mehr als eine digitale Visitenkarte. Sie erklärt dein Angebot, schafft Vertrauen, begleitet Entscheidungen und arbeitet langfristig für dein Business. Erfahre, worauf es dabei wirklich ankommt.

Die Website ist nicht immer der erste Kontakt – aber oft ein wichtiger

In einem Gespräch sagte eine Selbstständige einmal zu mir, dass sie ihre Website kaum brauche. Fast alle Aufträge kämen über Empfehlungen. Als wir den Weg ihrer Kunden genauer betrachtet haben, zeigte sich jedoch: Die Empfehlung war der Anfang, aber die Interessenten besuchten anschließend fast immer ihre Website. Dort wollten sie prüfen, ob das Angebot wirklich passte, wie die Zusammenarbeit ablief und ob sie Vertrauen zu der Person hinter der Empfehlung entwickeln konnten.

Die Website hatte den Kontakt nicht ausgelöst. Sie hatte die Entscheidung vorbereitet.

Gerade bei Dienstleistungen ist das wichtig. Potenzielle Kunden möchten nicht jede grundlegende Frage in einem persönlichen Gespräch klären. Sie wollen sich zunächst selbst orientieren.

Eine gute Website übernimmt einen Teil dieser Vorarbeit. Sie sortiert Informationen, erklärt Zusammenhänge und hilft bei einer fundierten Entscheidung. Das kann auch bedeuten, dass sich jemand bewusst gegen eine Anfrage entscheidet, weil das Angebot nicht passt. Auch das ist wertvoll.

Eine klare Website soll nicht möglichst viele Anfragen erzeugen, sondern passende.

Was verändert sich durch KI-Suche?

Auch die Suche nach Informationen verändert sich. Suchmaschinen zeigen zunehmend direkt formulierte Antworten und KI-generierte Zusammenfassungen. Nutzer müssen dadurch nicht für jede erste Information eine einzelne Website öffnen.

Für Websitebetreiber ist das eine reale Entwicklung. Manche allgemeinen Informationsanfragen werden vermutlich seltener zu einem Klick führen. Eigene Inhalte verlieren dadurch aber nicht automatisch an Bedeutung.

Suchmaschinen und KI-Systeme benötigen weiterhin zugängliche Quellen, aus denen sie Informationen ableiten und Zusammenhänge prüfen können. Google betont in seinen Hinweisen zu KI-Funktionen, dass die grundlegenden SEO-Prinzipien bestehen bleiben: klare technische Strukturen, hilfreiche Inhalte, nachvollziehbare Erfahrung und ein erkennbarer Mehrwert über allgemein Bekanntes hinaus. Spezielle GEO-Tricks oder zusätzliche KI-Dateien seien für die Sichtbarkeit in Google nicht erforderlich. (⁠developers.google.com)

Für Unternehmen heißt das: Es braucht nicht noch mehr oberflächlichen Content. Gefragt sind Inhalte, die etwas Eigenes beitragen – Erfahrungen aus echten Projekten, konkrete Beispiele, klare Definitionen und verständliche Antworten auf reale Kundenfragen.

Google beschreibt hilfreiche Inhalte als Inhalte, die in erster Linie für Menschen erstellt werden und verlässliche, nützliche Informationen bieten. Auch der Einsatz generativer KI ist nicht grundsätzlich problematisch. Kritisch wird es dann, wenn damit große Mengen an Seiten ohne zusätzlichen Nutzen entstehen. (⁠developers.google.com)

Für mich ist das eine gute Entwicklung. Eine erfahrene Selbstständige verfügt über etwas, das sich nicht per Knopfdruck erzeugen lässt: eine eigene Perspektive, konkrete Erfahrungen und ein gewachsenes Verständnis für ihre Kunden. Und die Website bleibt der Ort, an dem dieses Wissen dauerhaft sichtbar und zugänglich wird.

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3. Warum Webdesigner weiterhin gebraucht werden – aber für andere Aufgaben

Wenn Websites leichter erstellt werden können, verändert sich auch die Arbeit von Webdesignern - also auch meine.

Wer seine Leistung ausschließlich darüber definiert, Seiten mit einem Builder zusammenzustellen, wird stärker unter Druck geraten. Einfache Standardseiten können Kunden zunehmend selbst erstellen oder günstiger automatisieren lassen. KI übernimmt schon heute erste Seitenstrukturen, Textvarianten, Bilder, Code-Ergänzungen und gestalterische Vorschläge.

Diese Entwicklung lässt sich nicht zurückdrehen. Ich halte es deshalb auch nicht für sinnvoll, KI als Gegner des Webdesigners darzustellen. Sie ist ein Werkzeug, das viele Arbeitsschritte beschleunigen kann.

Wichtiger ist die Frage, wofür wir sie einsetzen und welche Verantwortung trotzdem bei uns bleibt.

Denn während die Erstellung einfacher wird, wächst die Zahl der Anforderungen, die zusammengedacht werden müssen: Nutzerführung, verständliche Inhalte, SEO, Barrierefreiheit, Datenschutz, Sicherheit, Ladezeit, mobile Darstellung, Conversion und technische Wartung.

Ein KI-Werkzeug kann bei einzelnen Punkten helfen. Es prüft aber nicht zuverlässig, ob daraus eine stimmige Website für genau dieses Unternehmen entsteht.

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Vom Seitenbauer zum beratenden Webdesigner

In meiner Arbeit (Kurse, Website-Projekte, Mentoring) ging es früher häufig um konkrete technische Fragen: Wie lege ich eine neue Seite an? Wie füge ich ein Bild ein? Wie ändere ich eine Schrift?

Diese Fragen gibt es weiterhin. In meiner heutigen Arbeit drehen sich viele Gespräche aber immer mehr um andere Themen - und darüber freue ich mich sehr:

  • Was gehört auf die Startseite?
  • Welche Leistungen sollten zusammengefasst werden?
  • Wie viel persönliche Geschichte ist sinnvoll?
  • Warum verstehen Besucher ein Angebot nicht?
  • Wie bleibt die Website langfristig pflegbar?

Daran zeigt sich, wie sich die Rolle verschiebt.

Webdesigner werden weniger als reine Umsetzer gebraucht und stärker als Menschen, die zuhören, sortieren und begründete Empfehlungen geben.

Dazu gehört auch, nicht jeden Wunsch einfach auszuführen. Manchmal ist ein zusätzlicher Effekt technisch möglich, aber für die Nutzerführung unnötig. Manchmal wünscht sich ein Kunde fünf gleichwertige Angebote auf der Startseite, obwohl eine klare Priorisierung hilfreicher wäre. Und manchmal soll die gesamte Website neu gestaltet werden, obwohl das eigentliche Problem in unklaren Texten liegt.

Gute Beratung macht diese Unterschiede sichtbar.

Kreativität bleibt wichtig – aber sie braucht eine Aufgabe

Durch Templates, Designsysteme und KI-Vorschläge besteht die Gefahr, dass Websites gestalterisch und sprachlich austauschbarer werden. Die Antwort darauf kann nicht sein, möglichst originelle Websites zu entwickeln, die niemand mehr intuitiv bedienen kann. Webdesign verbindet Gestaltung mit einer konkreten Aufgabe.

Kreativität ist wertvoll, wenn sie ein Unternehmen erkennbar macht, einen Inhalt besser erklärt oder eine angenehme Nutzererfahrung schafft. Sie hilft wenig, wenn sie Orientierung erschwert oder wichtige Inhalte überlagert. Eine Website darf vertrauten Konventionen folgen, damit Menschen sich zurechtfinden. Gleichzeitig sollte sie genügend Eigenständigkeit besitzen, damit Haltung, Persönlichkeit und Angebot erkennbar werden.

Diese Abwägung braucht Erfahrung. Ein Template weiß nicht, an welcher Stelle Individualität wichtig ist. Eine KI kann Varianten anbieten, aber nicht jede Wirkung zuverlässig beurteilen. Darin liegt für mich die Zukunft des Berufs: in der Fähigkeit, Komplexität zu sortieren und gemeinsam mit dem Kunden tragfähige Entscheidungen zu treffen.

website mentoring - strehober wordpress webdesign

Genau so arbeite ich auch in meinem Angebot Website-Mentoring.

Wir springen nicht sofort in WordPress oder Divi, sondern klären zuerst, welche Aufgabe die Website übernehmen soll und welche Inhalte wirklich gebraucht werden.

4. Warum WordPress und Divi für mich weiterhin die richtige Wahl sind

Ist in diesem Zusammenhang WordPress noch zeitgemäß? Und lohnt es sich noch, mit Divi zu arbeiten? Für meine Zielgruppe – Selbstständige und kleine Unternehmen – ganz klar: Ja.

WordPress ist flexibel, wird kontinuierlich weiterentwickelt und eignet sich hervorragend für Websites, die mit dem Unternehmen mitwachsen dürfen. Dass WordPress nach wie vor das weltweit meistgenutzte Content-Management-System ist, zeigt auch die aktuelle Statistik von W3Techs. (⁠w3techs.com)

Auch Divi sehe ich sehr positiv. Mit Divi 5 wurde der Builder Anfang 2026 technisch komplett neu aufgestellt und fit für die kommenden Jahre gemacht. Für mich ist das ein wichtiges Signal, dass Elegant Themes konsequent in die Zukunft investiert. (⁠elegantthemes.com)

Gerade in meinen Kursen und im Website-Mentoring zeigt sich immer wieder, warum diese Kombination so gut funktioniert. Meine Kunden möchten ihre Website verstehen und Inhalte selbst pflegen können. Genau das ermöglichen WordPress und Divi: Die Technik bleibt im Hintergrund und Änderungen lassen sich auch ohne Programmierkenntnisse nachvollziehen.

Natürlich braucht auch ein gutes System eine durchdachte Struktur. WordPress und Divi nehmen diese Entscheidungen nicht ab – sie schaffen aber eine sehr gute Grundlage, sie langfristig umzusetzen.

Wenn du bereits mit Divi arbeitest und den Umstieg auf Divi 5 planst, findest du auf meiner Website alle wichtigen Informationen und meine persönlichen Empfehlungen zum Wechsel.

divi 5 neue funktionen - interface

DIVI 5 Umstieg & spickzettel

Du möchtest den Divi 5 Umstieg erst einmal ruhig einordnen? Auf meiner Divi-5-Seite findest du die wichtigsten Unterschiede, Entscheidungshilfen und meinen kostenlosen Spickzettel.

5. Meine persönliche Sicht: Die Zukunft gehört guten Entscheidungen

Ich arbeite seit vielen Jahren mit Websites, WordPress und Divi. In dieser Zeit haben sich Werkzeuge, Trends und technische Möglichkeiten immer wieder verändert. Manche Lösungen, die einmal als unverzichtbar galten, sind heute kaum noch relevant. Andere begleiten uns deutlich länger, als viele Prognosen vermuten ließen.

Deshalb bin ich vorsichtig mit Aussagen darüber, welches System „die Zukunft“ sein wird. Ich weiß nicht, ob wir Websites in zehn Jahren auf dieselbe Weise bauen wie heute. Wahrscheinlich nicht.

Ich bin mir aber sicher, dass Unternehmen auch dann Orte brauchen werden, an denen sie ihr Angebot erklären, ihre Erfahrung sichtbar machen und Vertrauen aufbauen können. Und ich bin überzeugt, dass Menschen gebraucht werden, die dabei helfen, diese Informationen sinnvoll zu ordnen.

In meinen Projekten zeigt sich immer wieder, dass die größte Erleichterung nicht durch einen neuen Effekt oder eine technische Funktion entsteht. Sie entsteht in dem Moment, in dem jemand sagen kann: „Jetzt verstehe ich, was meine Website eigentlich leisten soll.“ Oder: „Jetzt weiß ich, welche Inhalte wirklich wichtig sind.“ Oder auch: „Jetzt traue ich mir zu, meine Website selbst weiterzuführen.“

Genau darin sehe ich meine Aufgabe als Website-Mentorin. Ich möchte Menschen nicht abhängig von Technik machen. Ich möchte ihnen helfen, gute Entscheidungen für ihren Webauftritt zu treffen und diese Entscheidungen selbst nachvollziehen zu können. Zukunftsfähiges Webdesign bedeutet für mich: Erst verstehen, was gebraucht wird. Dann gestalten und umsetzen.

Lohnt sich Webdesign also noch?

Ja. Aber nicht jede Form von Webdesign wird denselben Wert behalten. Das Zusammenstellen vorgefertigter Seiten wird einfacher, schneller und günstiger. Wer ausschließlich diese Leistung anbietet, wird austauschbarer.

Gleichzeitig steigt der Bedarf an Menschen, die Strategie, Inhalte, Nutzerführung und Technik zusammenbringen können.

Auch eine eigene Website lohnt sich weiterhin. Aber nicht als Pflichtprogramm und nicht als bloße digitale Visitenkarte. Sie lohnt sich, wenn sie eine klare Aufgabe übernimmt: Sie erklärt, sortiert, schafft Vertrauen, bereitet Anfragen vor und macht Wissen dauerhaft zugänglich.

Die Zukunft des Webdesigns entscheidet sich deshalb nicht daran, ob wir WordPress, Divi oder KI verwenden. Entscheidend ist, wie bewusst wir diese Werkzeuge einsetzen.

KI kann gute Arbeit beschleunigen. Sie kann auch Beliebigkeit beschleunigen. Templates können eine verlässliche Grundlage schaffen. Sie können ebenso zu austauschbaren Ergebnissen führen. Die Technik nimmt uns diese Entscheidungen nicht ab.

Fazit: Hat Webdesign Zukunft?

Die Entwicklung im Webdesign überrascht mich ehrlich gesagt nicht.

In meinen Projekten stand die Technik nie an erster Stelle. Natürlich arbeite ich gern mit WordPress und Divi und freue mich über neue Möglichkeiten wie Divi 5 oder sinnvolle KI-Unterstützung. Aber das eigentliche Gespräch beginnt für mich schon immer früher.

Bevor wir über Farben, Layouts oder Plugins sprechen, geht es um Fragen wie: Was soll deine Website eigentlich erreichen? Welche Informationen brauchen deine Besucher? Was macht dein Angebot verständlich? Genau dieser Beratungs- und Strategieanteil war für mich schon immer der wichtigste Teil meiner Arbeit. Vielleicht passt er heute sogar besser denn je zu dem, was Unternehmen wirklich brauchen.

Denn Technik wird einfacher. Gute Entscheidungen werden dadurch nicht weniger wichtig – sondern eher noch wichtiger. Und genau deshalb glaube ich auch, dass Webdesign Zukunft hat.

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Nicht jeder möchte seine Website selbst umsetzen.

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Hat Webdesign überhaupt noch Zukunft?

Ja. Die technische Umsetzung wird zwar einfacher, gleichzeitig steigt der Bedarf an Websites, die gut strukturiert sind, Vertrauen schaffen und Unternehmen langfristig unterstützen. Genau hier wird strategisches Webdesign immer wichtiger.

Wird KI Webdesigner ersetzen?

KI kann viele Arbeitsschritte beschleunigen und bei der Erstellung von Inhalten oder Layouts unterstützen. Die Entscheidungen über Zielgruppe, Inhalte, Nutzerführung und die Gesamtstrategie bleiben jedoch eine Aufgabe, die Erfahrung und Verständnis für das jeweilige Unternehmen erfordert.

Brauche ich als Selbstständiger überhaupt noch eine Website?

Aus meiner Sicht: Ja. Social Media kann Aufmerksamkeit schaffen, eine eigene Website bietet jedoch einen Ort, den du selbst kontrollierst und auf dem Interessenten dein Angebot in Ruhe kennenlernen können.

Sind WordPress und Divi noch zukunftsfähig?

Ja. WordPress gehört weiterhin zu den meistgenutzten Content-Management-Systemen weltweit und Divi wurde mit Version 5 technisch grundlegend weiterentwickelt. Für viele Selbstständige ist diese Kombination auch künftig eine zuverlässige und gut pflegbare Lösung.

Worauf kommt es bei einer erfolgreichen Website heute wirklich an?

Nicht auf möglichst viele Funktionen oder Effekte. Entscheidend ist, dass Besucher schnell verstehen, worum es geht, Vertrauen aufbauen und leicht den nächsten Schritt finden. Technik unterstützt dabei – sie ersetzt diese Überlegungen aber nicht.

Du hast noch Fragen? Ich freue mich auf jede einzelne.

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Strehober Webdesign Hallo

Ich bin Manuela und begleite Selbstständige rund um ihren Webauftritt. Als Webdesignerin & Website Mentorin gehe ich mit dir den Weg nicht zu irgendeiner, sondern zu deiner Website - einer, die dich zeigt, die du gern zeigst und die für dich arbeitet. #keepitsiMple

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